INR Messgerät für die Heimanwendung: So messen Sie Ihren INR Wert selbst

Sie möchten Ihren INR Wert zuhause selbst messen? Ein INR Messgerät für die Heimanwendung macht das möglich. Wichtig zu wissen: Bevor die Krankenkasse ein Messgerät genehmigt, ist der Nachweis einer abgeschlossenen Gerinnungsschulung Pflicht. GSMflow hilft Ihnen, eine Schulungseinrichtung in Ihrer Nähe zu finden.

Ärztin erklärt INR Selbstmessung

Wie funktionieren INR Messgeräte?

Ein INR Messgerät analysiert einen kleinen Tropfen Blut aus der Fingerbeere und zeigt den Gerinnungswert innerhalb weniger Sekunden an. Die Bedienung ist einfach und nach einer Gerinnungsschulung gut selbst durchführbar. Die Geräte sind speziell für den Heimgebrauch entwickelt und liefern zuverlässige Ergebnisse.

Welche Messgeräte gibt es?

Die bekanntesten Geräte für die Heimanwendung sind das CoaguChek INRange von Roche und das microINR. Beide sind für Patienten mit Marcumar oder anderen Vitamin K Antagonisten geeignet. Das CoaguChek INRange ist das am weitesten verbreitete Modell in Deutschland und wird von den meisten Krankenkassen anerkannt.

Wer kann ein Messgerät beantragen?

Ein INR Messgerät für die Heimanwendung ist geeignet für Patienten, die dauerhaft Blutverdünner wie Marcumar oder Falithrom einnehmen. Voraussetzung ist eine ärztliche Empfehlung sowie der Nachweis einer abgeschlossenen Gerinnungsschulung. Erst nach der Schulung genehmigt die Krankenkasse das Gerät.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

In vielen Fällen übernimmt die Krankenkasse die Kosten für das Messgerät. Voraussetzung ist eine ärztliche Verordnung und der Nachweis einer abgeschlossenen Gerinnungsschulung.  Ohne Schulungsnachweis wird das Gerät nicht genehmigt. GSMflow hilft Ihnen, schnell eine Schulung in Ihrer Nähe zu finden.

Häufige Fragen zum INR Messgerät

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um INR Messgeräte für die Heimanwendung.

 
 
 
 
 

Das entscheidet Ihr Arzt gemeinsam mit Ihnen. In Deutschland sind CoaguChek INRange und microINR die gängigsten Modelle.

Ja. Die Krankenkasse setzt eine abgeschlossene Gerinnungsschulung voraus, bevor sie das Gerät genehmigt.

Die meisten Ärzte empfehlen eine wöchentliche Messung. Die genaue Häufigkeit legt Ihr Arzt fest.

Die Teststreifen werden in der Regel ebenfalls von der Krankenkasse übernommen, wenn das Gerät genehmigt ist.

Weitere Informationen:

Messgerät beantragen: wir helfen Ihnen dabei

Bevor die Krankenkasse ein Messgerät genehmigt, brauchen Sie einen Schulungsnachweis. GSMflow findet ein passendes Schulungszentrum in Ihrer Nähe. Sie geben nur Ihre Postleitzahl ein und wir kümmern uns um den Rest.

Weitere Informationen zur Antikoagulationstherapie finden Sie bei der Deutschen Herzstiftung.